Ob der Leuchtturmwärter auf Spiekeroog, die Fischverkäuferin im Hafen von Greetsiel oder der Kapitän des alten Fischkutters aus Horumersiel – diese drei gehören zu denjenigen Menschen, die am oder im Watt arbeiten und leben. Menschen, die viele spannende Geschichten zu erzählen haben. Genau diese Geschichten will die Nordsee GmbH in einem einzigartigen Projekt festhalten, dem WattWiki. In Kürze entsteht eine Sammlung von individuellen und sehr persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen von Menschen an der Nordsee, die das WattWiki ab dem 8. Mai öffentlich im Internet erzählt, auch bei Facebook.
Watt-Reporter zeichnen Geschichten auf
Damit diese Sammlung entstehen kann, reisen zwei Reporter zwischen dem 8. Mai und 25. Mai 2012 in einem Wohnmobil die niedersächsische Nordseeküste entlang. Ausgestattet mit technischem Equipment von BASE suchen die Reporter nach spannenden Details rund um das Wattenmeer und interessanten Interviewpartnern aus der Region. Ihre Geschichten werden per Video aufgezeichnet, auf der WattWiki-Website eingestellt und so archiviert. Per Facebook erhalten Interessierte regelmäßig Updates über diese etwas andere Erkundung des Wattenmeeres. Erfahrungen und persönliche Eindrücke, die die Watt-Reporter während ihres Trips sammeln, halten sie darüber hinaus in einem Online-Reisetagebuch fest. Doch all das ist nur der Beginn von etwas Großem: Im Anschluss an die Reise der beiden Reporter sind alle Menschen aufgerufen, ihre individuellen Wattenmeer-Geschichten einzubringen und sie so im WattWiki für nachfolgende Generationen festzuhalten. Auf diese Weise erfährt die Welt mehr über die soziale und kulturelle Seite des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer.
Ins Leben gerufen hat das WattWiki die Nordsee GmbH, sie vereint 22 Urlaubsdestinationen aus den sieben ostfriesischen Inseln und 15 Küstenorten. Im Rahmen des TOEKOMST-Projekts engagiert sich die Nordsee GmbH zusammen mit niederländischen Partnern für die touristische Entwicklung der Ems Dollart Region. Dieses Projekt wird von dem INTERREG IV A-Programm Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Weitere Informationen unter: www.die-nordsee.de.