Vorbild BASE Lutea 2: MWC zeigt neben iPhone-Herausforderern den Trend zu günstigen Qualitätssmartphones

Gerade hat der jährliche Mobile World Congress in Barcelona seine Tore geschlossen. Wahrgenommen wird die Fachmesse vor allem als technische Leistungsschau mobiler Kommunikation. Noch dünnere Smartphones mit noch größeren, hochauflösenden Displays und noch schnelleren Quadcore-Chips waren neben Android 4.0, Windows 8 oder den neuesten LTE-Showcases die Stars. Traditionell weniger im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht die Zielgruppe Massenmarkt. Gerade auf deren Bedürfnisse fokussiert sich dagegen die E-Plus Gruppe auf ihrem Weg zum Mobilfunkanbieter der 4. Generation. Das Unternehmen hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Ansprüche und Wünsche dieser Kunden zu treffen, ihnen mit ihrem Netzausbau und Datenprodukten den einfachen Weg ins mobile Web zu öffnen und dabei den konstanten Dialog auf Augenhöhe zu pflegen.

Mobile World Congress in Barcelona - Die neuen Trends im MobilfunkMobile Daten: Vom Durchbruch zum Siegeszug
Relevant für den Blick auf die Zielgruppe Massenmarkt waren einige Studien, die zu Beginn der Messe erneut bestätigten: Mobile Datenkommunikation ist ein dynamisches Wachstumsfeld, aber auch in Deutschland weiter ein Markt, der noch weiter erschlossen werden will. In einer globalen Studie von Nokia Siemens Networks über die Gewohnheiten und Prioritäten von Mobilfunknutzern gaben von 1.000 in Deutschland befragten Mobilfunkkunden nur 30 % an, mobile Breitbanddienste oft und regelmäßig zu nutzen – und „oft und regelmäßig“ war schon sehr weit gefasst.* Zeitgleich nannte die Studie „Mobile Internetnutzung“ der Initiative D21 einen noch geringeren Wert von 26,5 Prozent der 1.005 Befragten.

Doch der Zug der mobilen Datenkommunikation rollt unaufhaltsam. „Wenn 2011 den Durchbruch der Smartphones bedeutet hat, markiert 2012 […] deren Siegeszug“, stellt z. B. Michael Kroker in seinem Wirtschaftswoche-Blog fest. Laut Bitkom-Prognose werden 2012 erstmals mehr Smartphones als herkömmliche Mobiltelefone verkauft. Und wer ein Smartphone besitzt, nutzt auch mobil das Internet.

Smartphones für den Massenmarkt
Aber die Frage eines Dualcore- oder Quadcore-Chip im Smartphone beschäftigt die Neueinsteiger ins mobile Web mit Sicherheit weniger als das optimale Preis-Leistungsverhältnis beim Gesamtpaket aus Endgerät, Tarif und Netz. Auf dem MWC hat sich gezeigt, dass Qualitätssmartphones zum günstigen Preis wie das BASE Lutea 2 neben High-End-Geräten ‑ wie dem mit Spannung erwarteten iPhone 5 oder Samsung Galaxy S3 ‑ Schule machen. Preiswerte, aber technisch anspruchsvolle Einsteiger-Smartphones wie Nokias Lumia 610 sollen neue Käuferschichten ansprechen. Auch die chinesischen Hersteller ZTE und Huawei, wichtige Technologiepartner der E-Plus Gruppe, wollen überzeugende Qualität zu niedrigen Preisen in den Markt bringen und waren mit großer Produktpalette nach Barcelona gereist. „ZTE fordert mit neuen Geräten global führende Handyhersteller heraus.“ So formulierte es ZTE gleich selbst auf einer Pressemeldung zum Kongressbeginn. Insgesamt wird eine Halbierung der Smartphone-Preise bis 2013 vorausgesagt, womit ungefähr das Preisniveau normaler Handys erreicht wäre.

LTE fürs E-Mailen?
Natürlich spielte auch der neue Mobilfunkstandard LTE eine wichtige Rolle auf dem diesjährigen Mobile World Congress. Passend zum Gigahertz-Wettbewerb der Endgerätehersteller wurden hohe Datenraten dank LTE gefeiert und interessante  Neuerungen wie die Metro Cells von Telefonica und die TD-LTE-Pico-Basisstationen von ZTE vorgestellt. Wann LTE allerdings eine Relevanz für die breite Masse der Normalanwender haben wird, blieb angesichts einiger Kritikpunkte wie dem Akkuverbrauch oder dem fehlenden Sprachstandard umstritten. „Nicht wenige Experten meinen: Mit dem Kauf eines LTE-Smartphones sollte man noch warten. Und man kann natürlich vortrefflich streiten, welchen Sinn hohe, aber nur punktuell erzielbare Download-Geschwindigkeiten auf einem Smartphone haben, mit dem man seine E-Mail abruft oder ein Youtube-Video guckt“, merkte z. B. Michael Spehr auf faz.net an. Dazu passt, dass laut den Studien von Nokia Siemens Networks und der Initiative D21 weiterhin weniger datenintensive Anwendungen für die Nutzer am wichtigsten sind: E-Mailen, das Lesen von Nachrichten, die Nutzung sozialer Netzwerke, die Internet-Suche etc.

*Definition der NSN-Befragung: Kunden, die oft und regelmäßig mobile Breitbanddienste nutzen, nutzen mindestens einmal wöchentlich zwei der folgenden Services: Senden/Empfangen von E-Mails, Chat, Webbrowsing, Download/Upload von Dateien, Online-Spiele, personalisierte Anwendungen, mobile Zahlung, mobiles Fernsehen, ortsbasierte Services und/oder GPS-Navigation und Videotelefonie.

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