Tipps zum richtigen Umgang mit Daten auf dem Smartphone

Smartphones sind für viele Menschen aus dem täglichem Leben nicht mehr wegzudenken. Ob E-Mails, Fotos, Dateien oder Apps, die Zugang zum Onlinebanking oder zu Profilen in sozialen Netzwerken bieten – ein großer Teil der Aktivitäten im Internet findet mittlerweile mobil statt. Doch: Wie schützt man die Daten auf seinem Smartphone? Nachdem es im ersten Teil der Serie um Vorsorgemaßnahmen bei Diebstahl oder Verlust ging, findet man hier Tipps zum täglichen Umgang mit den eigenen Daten auf dem Smartphone.

App-Installation

Zu wahren Alleskönnern werden Smartphones durch die Installation von Apps. Aber: Was ist hierbei zu beachten? Während der Installation gibt man die jeweils gewünschten Berechtigungen frei –und damit auch den Zugriff auf unterschiedlichste Funktionen des Smartphones und auf die Benutzerdaten.

David Meuffels

„Die Zugriffsbedingungen sollte man sich deswegen unbedingt durchlesen und sicherstellen, dass die angeforderten Berechtigungen für die Funktion der Software überhaupt notwendig sind. Misstrauisch kann man immer dann werden, wenn eine App Berechtigungen wünscht, die gar nicht nötig sind. Um das eigene Risiko in diesem Fall zu minimieren, sollte man vor der Installation im Internet nach Herausgeber und Nutzerkommentaren zu der jeweiligen App suchen“, so David Meuffels, Filialleiter im BASE_camp.

Sicherheitsupdates

Bei installierten Apps empfiehlt es sich darauf zu achten, die Versionen regelmäßig zu aktualisieren. Gleiches gilt für die Systemsoftware – auch hier ist es wichtig, Sicherheitsupdates zu installieren und das System damit immer auf dem aktuellsten Stand zu halten.

Vorsicht bei offenem WLAN

Um alle Funktionen des Smartphones nutzen zu können, braucht es eine Datenverbindung. Will man diese über öffentliche WLAN-Netze herstellen, sollte man permanent darauf achten, offene WLAN-Netze zu vermeiden. Denn: Im unverschlüsselten Netz kann jeder mitlesen oder sogar den kompletten Datenverkehr mitschneiden.

Werden WLAN oder Bluetooth am Handy nicht benötigt, sollten sie abgeschaltet werden. Ansonsten können sie von Angreifern unter Umständen als Einfallstor missbraucht werden. Ein angenehmer Nebeneffekt dieser Maßnahme ist, dass der Akku geschont wird.

Alte Geräte entsorgen

Will man sein Gerät freiwillig abgeben, weil man ein neues hat, sollte vorher der integrierte Speicher vollständig gelöscht werden. Dann müssen SIM- und SD-Karten aus dem Smartphone entfernt werden. Anschließend kann man alte Geräte in sogenannten Sammelboxen abgeben – tut man dies in BASE-Shops, unterstützt man damit den Naturschutzbund mit drei Euro pro Gerät.

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