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Ostern ins Ausland? Dann schnell noch schlaumachen in Sachen Handy-Kosten

Osterzeit – das ist auch Reisezeit. Viele nutzen die freien Tage sogar für einen grenzüberschreitenden Trip. Da das Handy dabei selten zu Hause bleibt, sollte man sich immer auch mit dem Thema Roaming beschäftigen. Denn diese Nutzung fremder Netze im Ausland sorgt für zusätzliche Kosten. Insbesondere wer im Inland von Flatrates verwöhnt ist, sollte im Ausland aufpassen.

Wer sich vorab gut informiert, findet allerdings auch Angebote, die für eine effektive Kostenkontrolle sorgen. So bieten alle Marken der E-Plus Gruppe attraktive Roaming-Tarife sowohl für Postpaid- als auch für Prepaid-Kunden. Postpaid-Teilnehmer etwa der Marken BASE, E-Plus, ADAC, MTVmobile oder wirmobil profitieren im Tarif „Reisevorteil Plus“ von deutlich abgesenkten Preisen im EU-Ausland. Damit kostet etwa die Minute für Gespräche aus dem europäischen Ausland nur 19 Cent netto. Das ist deutlich weniger als die von der Europäischen Kommission vorgeschriebenen Obergrenze von 35 Cent.

Für Smartphone-Nutzer oder mobile Surfer wiederum gibt es speziell für das europäische Ausland den Tarif „EU International“. Mit ihm kostet ein Megabyte im Downlink 99 Cent. Mit dem „Reisevorteil Plus“ sinkt dieser Preis sogar auf 49 Cent. Kostenbewusste Vielsurfer können zur Sicherheit noch ein monatliches Kostenlimit vorgeben, das dann nicht überschritten wird.

Und auch Prepaid-Kunden finden spezielle Pakete, zum Beispiel solche, die sieben Tage lang gelten. Ideal für Kurzreisen. Mit ihnen lassen sich die Kosten im EU-Ausland sogar auf bis zu zehn Cent pro Gesprächsminute oder Megabyte reduzieren. Nach einem Vergleich mehrerer Prepaid-Angebote bescheinigte die Zeitschrift „Finanztest“ einigen E-Plus Marken im vergangenen Sommer sogar die günstigsten Auslandstarife.

Natürlich ist das Roaming auch außerhalb der EU kein Problem. Die E-Plus Gruppe hat Abkommen mit Netz-Partnern in rund 190 Ländern. In 130 davon umfasst das entsprechende Angebot auch die mobile Internetnutzung mit GPRS und/oder UMTS. Wie umfassend das Angebot in einzelnen Ländern ist, sollte man als Kunde der Webseite seiner jeweiligen Marke entnehmen. BASE Kunden etwa finden alles Wichtige unter:

Neue Roaming-Regulierung ab Juli
Auch in Brüssel hat man sich zuletzt viele Gedanken über die Roaming-Gebühren gemacht. Inzwischen liegt der Entwurf für die sogenannte Roaming-III-Verordnung vor, die ab 1. Juli greifen wird. Dabei sind die zuvor von EU-Kommissarin Neelie Kroes vorgeschlagenen Höchstpreise noch einmal nach unten korrigiert worden. Demnach sollen die Nettopreise für im EU-Ausland abgehende Telefonate nur noch maximal 29 Cent (netto) kosten dürfen. Die derzeitige Obergrenze liegt bei 35 Cent. Die Kosten für im Ausland ankommende Gesprächsminuten sollen von elf auf acht Cent fallen, die für eine versandte SMS von elf auf neun Cent.

Erstmals werden auch die Endkundenpreise für das Daten-Roaming reguliert. Dabei wurde ein  Höchstpreis von netto 70 Cent pro Megabyte vorgeschlagen. In den kommenden Jahren würden die jeweiligen Obergrenzen für Telefonie-, SMS- und Datengebühren bis 2014 jedes Jahr im Juli weiter abgesenkt. Noch muss der Entwurf das EU-Parlament passieren. Er würde dann zum 1. Juli in Kraft treten.

Die neuen Vorgaben werden von den aktuellen Auslandstarifen der E-Plus Gruppe zum Teil schon jetzt unterboten. Mit dem „Reisevorteil Plus“ etwa kostet die Gesprächsminute aus dem Ausland netto nur 19 Cent und das Megabyte nur 49 Cent (s.o.).