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Mobilfunkmonitor 2012

Geschwindigkeit im mobilen Internet kein signifikantes Entscheidungskriterium

Das Jahr 2012 markiert den Durchbruch des mobilen Internets in den Massenmarkt: Mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung (28 Prozent) nutzt die Möglichkeit, sich unterwegs per Mobiltelefon mit dem World Wide Web zu verbinden. Im Vorjahr lag der Wert gerade einmal bei 13 Prozent. Die reine Geschwindigkeit wird dabei zur Nebensache, die Verbraucher setzen auf Qualität. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Mobilfunkmonitors 2012 der E-Plus Gruppe in Zusammenarbeit mit TNS Infratest.

Das mobile Internet ist weiter auf dem Vormarsch. In allen Altersgruppen haben sich die Nutzungszahlen im vergangenen Jahr mindestens verdoppelt. Insbesondere für junge Mobilfunkkunden ist das Netz unterwegs kaum mehr wegzudenken: Mittlerweile gehen zwei Drittel (60 Prozent) unter 30 Jahren mobil online. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 21 Prozent.

Netzqualität: Stabilität wichtiger als Tempo

Infografik zur mobilen Datenübertragung

Geschwindigkeit ist nicht alles im Leben: Viele Verbaucher legen heute Wert auf stabile Verbindungen ohne Unterbrechungen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Befragten sind mit den heutigen Übertragungsraten vollkommen zufrieden, für viele übersteigt die Datenrate sogar den tatsächlichen Bedarf.

Die zunehmende Verbreitung des mobilen Internets hat Einfluss auf die Erwartungshaltung der Verbraucher: Sie setzen heute vermehrt auf stabile Verbindungen. In der Vergangenheit waren es technikbegeisterte Trendsetter, die zu den Nutzern des mobilen Internets gehörten und von den Mobilfunknetzen Datenübertragungsraten am Rande des technisch Machbaren erwarteten. Für die Mehrheit der heutigen Nutzer ist dies aber gar nicht ausschlaggebend. Eine stabile Verbindung ist deutlich wichtiger als hohes Tempo. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Befragten sind mit den heutigen Übertragungsraten vollkommen zufrieden, für viele übersteigt die Datenrate sogar den tatsächlichen Bedarf. Am größten ist die Zufriedenheit im Netz der E-Plus Gruppe. „Das bestätigt uns in unserer Zielsetzung, mit unserem Netz und unseren Produkten der breiten Masse der Verbraucher den einfachen Weg ins mobile Internet zu öffnen. Mit unserem umfassenden Netzausbau, den wir seit 2010 massiv vorantreiben, sind wir auf dem richtigen Weg“, so Mike Cosse, Director Corporate Affairs & Communications der E-Plus Gruppe.

Alterspyramide zeigt auch im Mobilfunk Wirkung

Infografik Festnetz

Die Gründe für eine Abkehr vom Festnetz sind vielfältig. Attraktive Mobilfunktarife und Flatrates haben den Verbrauchern die Entscheidung in den vergangenen Jahren leichtgemacht. Obwohl eher Jüngeren eine Technologieaffinität nachgesagt wird, wäre inzwischen auch jeder fünfte Verbraucher im Rentenalter bereit, auf das Festnetz zu verzichten.

Vorreiter der digitalen Entwicklung sind die Jüngeren, doch ältere Semester ziehen nach. So hat sich der Nutzungsgrad bei Senioren ab 60 Jahren inzwischen verdreifacht (2011: 3 Prozent, 2012: 10 Prozent). „In dieser Altersgruppe werden über kurz oder lang Tablets für den Durchbruch des mobilen Internets sorgen“, meint Deniz Taskiran, CSR-Managerin bei der E-Plus Gruppe. „Wir stellen regelmäßig Seniorenwohneinrichtungen BASE-Tablets zur Verfügung und ernten sehr viel positive Resonanz. Die im Vergleich zum Smartphone deutlich größeren Displays mit ihrer besseren Lesbarkeit und die intuitive Bedienbarkeit sind dabei ausschlaggebend für die breite Akzeptanz.“

Doch die modernen Best Ager gehen noch weiter: Schon jeder Fünfte würde komplett auf einen Festnetzanschluss verzichten und nur noch ein rein mobiles Kommunikationsmedium nutzen.


Studie der E-Plus Gruppe: Mobilfunkmonitor 2012

Zum Download: Bitte auf das Bild klicken

 

 

 

 

Hier finden Sie das Booklet zum “E-Plus Mobilfunkmonitor 2012″.

30 Gedanken zu „Geschwindigkeit im mobilen Internet kein signifikantes Entscheidungskriterium

  1. Mahlzeit. Also ich nutze ja Aldi Talk. Also E-Plus netz.

    Gestern Abend habe ich mich via Hotspot mit meinem Imac verbunden.

    Ich habe eine Torrent Datei geladen die ca. 350 MB groß ist.

    Spitzen Download Rate lag bei: ca. 700 Kbit/s. Also das Ergebnis hat mich schwer beeindruckt. Der Torrent was innerhalb von 7 Mminuten fertig. Das habe ich nicht mal mit Vodafone geschafft. Also weiter so !!!!

    Netzausbau scheint gut zu klappen und ehrlich gesagt, war das auch nötig. Vor einem Jahr war es nicht einmal möglich ein Youtube Video zu sehen oder das man 20 Minuten warten musste bis das Video geladen und an einem! Stück abgespielt wurde.

      1. Also in Hamburg war es auch letztes Jahr noch so, dass es einfach keinen Spaß gemacht hat. Aber mittlerweile muss ich sagen, dass hier in HH das Netz Top ist !!! Ich wollte Anfangs auch wechseln, bin aber schon seid Einführung von Free & Easy der E-Plus Kunde also seid 1997!!!! Irgendwie liebe ich mein Netz. Und mit dem Ausbau macht es auch Spaß. Einfach mal anfragen wie es mit Aachen steht.
        Sonst mal hier eine Anfrage starten:
        https://my.eplus.de/Service/Kontakt

  2. Wie sieht es bei Eplus mit einem weiteren Ausbau von UMTS in der Fläche aus? Ist konkret im Raum Siegen und vor allen in den angrenzenden Städten Freudenberg (57258) und Netphen eine weitere UMTS Flächenausberitung in der Nächsten Zeit vorgesehen? Vielleicht ja auch auf 900MHz?

  3. Guten Tag,
    ich würde gerne mal wissen warum mein Internet trotz guter signalstärke nur bis zu 150kb/s empängt? Das HSPA Signal zeigt bei mir im MobilePartner 99% an.
    Also aus welchem Grund ist das Internet nicht schneller?
    Mfg Steve Sandner ;-)

    1. Hallo Herr Hahn,
      im Raum Bitterfeld ist bereits HSDPA verfügbar. Etwa um den Jahreswechsel herum planen wir in Ihrer Region die Umstellung auf HSPA+.

      Beste Grüße
      Jörg Borm

  4. Wann wird es LTE bei eplus / Base geben?
    Ich glaube, gerade mit Start des neuen iPhone (1800 Mhz vorrausgesetzt) und der Galaxy S3 Revision wird die Nachfrage hier sehr schnell steigen.

    Gibt es einen Zeitplan / Raodmap für das Vorheben?

    Grüße
    Matthias

    1. Hallo Matthias,

      wir starten mit LTE, sobald wir eine größere Nachfrage im Markt dafür erkennen können. Unsere technischen Systeme sind vorbereitet. Sollte die Nachfrage nach LTE tatsächlich schnell steigen, werden wir darauf auch reagieren.
      Im Augenblick ist den meisten Verbrauchern jedoch ein stabiles Netz – verbunden mit einer angemessenen Geschwindigkeit – wichtig. Dabei ist weniger entscheidend, über welchen technischen Standard (HSPA oder LTE) dies erreicht wird.

      Beste Grüße
      Jörg Borm

  5. Sehr geehrter Herr Borm,

    Sie haben sicher Recht damit, dass die Spitzendatenraten kein wesentliches Kriterium bei der Auswahl des Mobilfunkproviders sind.
    Was allerdings schon von Bedeutung ist ist die Zeit, die ein Benutzer braucht, bis er eine gewünschte Information aus dem Internet erhält. Und dabei hat die Zeit des Verbindungsaufbaus oft ein größeres Gewicht als die Zeit zur Übertragung der Daten selbst, wenn die Verbindung erst einmal steht.

    Leider habe ich gerade bei E-Plus (Simyo, Blau, Aldi usw.) häufig die Erfahrung machen müssen dass die Zeit zum Verbindungsaufbau sehr lange ist. Das war schließlich für mich der Grund für den Wechsel zu einem Ihrer Konkurrenten.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihr Netz in dieser Hinsicht beschleunigen und komme gerne als Kunde zurück wenn Sie zufriedenstellende Antwortzeiten im Internet ermöglichen. Bitte informieren Sie mich, wenn es so weit ist.

    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Florian Reichl

    1. Sehr geehrter Herr Reichl,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir bauen seit 2010 sehr intensiv unser Datennetz aus, damit verbessern sich auch die Antwortzeiten. Leider kann ich Ihnen nicht sagen, ob oder wann es bei Ihnen soweit ist, da Sie Ihre Region nicht angegeben haben. Deshalb meine Bitte: Bleiben Sie mit uns in Verbindung – auch zukünftig erhalten Sie weitere Informationen zum Netzausbau über diese Website.

      Herzliche Grüße
      Jörg Borm

  6. Ok jetzt frage ich mich, welche E-Plus Kunden die gefragt haben. Bei mir in der Umgebung ist dauerhaft schlechtes Netz, schade da die E-Plus Gruppe gute Prepaid-Verträge anbietet, aber dann weiß man ja warum die so günstig sind . Zwar sehe ich auf der Karte das die alles Ausbauen aber wo wirklich die “weißen Flecken” auf der Karte sind wird nix getan.

    1. Hallo Tim,

      vielen Dank für Deine Anmerkungen. Auf die Versorgungsqualität in Deiner Umgebung kann ich Dir leider nicht antworten. Dazu müsstest Du uns bitte Deinen Wohnort nennen, am besten in einer separaten Mail. Die angesprochene Umfrage haben wir zusammen mit TNS Infratest durchgeführt. Einem renommierten Unternehmen, welches mehr als 2.000 Verbraucher in Deutschland nach repräsentativen Grundsätzen befragt hat. Die Ergebnisse spiegeln damit das Meinungsbild der Bevölkerung in Deutschland wieder. Befragt wurden dabei eben selbstverständlich nicht nur E-Plus-Kunden, sondern Kunden aller Netzanbieter und Mobilfunkmarken.

      Beste Grüße
      Jörg Borm

    1. Hallo Hans Jürgen K.

      danke für Ihren Kommentar! Eine unzufriedenstellende Situation! Ihr Kundenservice kann Ihnen da am Besten weiterhelfen. Gerne können Sie jederzeit eine E-Mail mit Ihrem Anliegen an mein@base.de schreiben.

      Beste Grüße,
      Enno Schummers

  7. Auf dem Smartphone habe ich weniger ein Geschwindigkeits Problem als ein Stabilitäts problem des Netzes. Was bringt einem das schnellste netz wenn man nirgends empfang hat. Anders sieht es aus wenn ich über ein UMTS Stick oder so mit dem Laptop ins netz muss.

    1. Hallo Simon,

      genau das ist springende Punkt, den auch unsere Umfrage hervorgebracht hat – für viele Verbraucher zählt nicht die technisch maximal mögliche Geschwindigkeit laut einem vorgegebenen Standard (z. B. ca. 100 MBit/s mit LTE), sondern ein stabiles Netz mit passender Geschwindigkeit zur benötigten Anwendung. Und das ist in den meisten Fällen ein Handy oder ein Smartphone, bestückt mit anwenderrelevanten Apps. Letztere benötigen wiederum keine bahnbrechenden Übertragungsraten. Für den größten Teil der kleinen Programme reichen maximal ein bis zwei MBit/s völlig aus. Genau dieser Anwendungsfall trifft auf die breite Masse der Verbraucher zu.

      Beste Grüße
      Jörg Borm

      1. Hallo Herr Borm,

        in dem Artikel wird aber auch die Abkehr vom Festnetz beworben. Wenn Sie meinen die Leute sollten das mobile Internet nur vom Smartphone und nicht vom Computer nutzen muss da doch noch eine Verbindungsmöglichkeit ins Internet sein.

        Außerdem wollte ich meine Vermieterin schon bewegen ihren Festnetzanschluss gegen eine Blau-Karte einzutauschen. Problem hierbei: E-Plus unterstützt meines Wissens nach immer noch keine Fax-Übertragung.

        Ein TAE auf GSM-Wandler gibt es schon. Damit könnten auch Senioren ihr gewohntes Telefon weiter bedienen. Nur mit dem Fax klappt das halt nicht. Wer sich nicht ans Internet heran traut oder möchte, braucht aber noch was anderes als nur den Brief.

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