Tipps zur Handynutzung

Warum hat mein Smartphone keinen Datenempfang? Ist mobiles Surfen im Urlaub bezahlbar? Wieso bekomme ich keine SMS? Kleine Kommunikationsstörungen lassen sich meist schnell beheben, wenn man die Ursache kennt. Wir haben eine Reihe von Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, im In- und Ausland immer auf Empfang bleiben und sorglos mobil surfen zu können.


Bei Empfangsstörungen ist nicht immer das Mobilfunknetz der Ausgangspunkt. Oft liegt der Fehler beim Endgerät, ganz gleich ob ein Handy, ein Smartphone oder ein Tablet benutzt wird. Durch die technische Komplexität der modernen mobilen Begleiter häufen sich die möglichen Fehlerquellen. Das Hauptproblem bei der Beseitigung der Störungen ist daher meistens die Ursachenforschung. In vielen Fällen können aber nach einer kurzen Diagnose die Fehler durch Änderungen von Einstellungen im jeweiligen Endgerät rasch behoben werden.

Unsere Smartphone-Tipps

  1. Smartphone reagiert nicht: In den meisten Fällen hilft einfach ein sogenannter „Reboot“. Durch das vollständige Aus- und Einschalten des Smartphones werden nicht mehr benötigte Prozesse beendet.
  2. Kein Datennetzzugang: Wenn das Endgerät nach dem Ausschalten des WLAN-Zugangs das Datennetz des Mobilfunkanbieters nicht findet, hilft oft eine manuelle Netzsuche. Manche Smartphones verharren dennoch im GSM- oder UMTS-Netz, ohne Booster wie EDGE oder HSDPA zu aktivieren. In diesem Fall hilft nur das Aus- und Wiedereinschalten.
  3. Kein Netz: Ist das Smartphone manuell auf UMTS eingestellt, führt der Aufenthalt in einem Gebiet mit reiner GSM-Versorgung zur Anzeige „Kein Netz“. Abhilfe schafft meist die Einstellung „Automatische Netzsuche (GSM/UMTS)“.
  4. Volumenkontingent ist trotz WLAN–Nutzung erschöpft: Wenn trotz WLAN automatisch auf das Mobilfunknetz zugegriffen wird, kann die Ursache eine App sein, bei der die Wahl des Internetzugangs explizit eingestellt werden muss.
  5. Geringe Datenübertragungsgeschwindigkeit: Die Verwendung eines UMTS-Speedtests verbraucht pro Durchlauf circa fünf Megabyte. Wer diesen Test häufig bei einem kleinen Volumenpaket nutzt, stößt schnell an die Megabyte-Grenze. Dies führt ab einem bestimmten Datenvolumenverbrauch pro Kalendermonat zu einer Drosselung der Geschwindigkeit durch den Netzanbieter.
  6. Immer die gleiche SMS: Der mehrmalige Empfang identischer SMS-Mitteilungen verweist meist auf einen Fehler in der Software. Das Mobiltelefon quittiert den Empfang nicht richtig, was dazu führt, dass der Server den Versand wiederholt. Abhilfe verspricht oftmals ein Softwareupdate.
  7. Kein Datenverkehr beim gebraucht gekauften Endgerät: Eine Überprüfung der APN-Einstellung (E-Plus: internet.eplus.de) behebt oft diesen Fehler, der aufgrund von Einstellungen des Vorbesitzers auftauchen kann.
  8. Scheitern des SMS-Versandes: Fehlerhafte Einträge im Smartphone können hier die Ursache sein. Ist die Rufnummer für die SMS-Zentrale falsch oder jene vom Netzbetreiber des Vorbesitzers, verweigert der eigene Netzanbieter die Annahme der Kurzmitteilung.
  9. Verlorene Anrufe: Nutzer von Android-Smartphones haben die Möglichkeit, über eine Blacklist einzelne Nummern oder ganze Nummerngassen zu sperren. Ist dies unerwünscht, lohnt die Überprüfung der Blacklist auf fehlerhafte Einträge.
  10. Keine Übertragung von Daten: In den Tiefen der Smartphone-Menüs verbirgt sich ein Menüpunkt „Paketdaten: Datennetz aktivieren“. Wenn das Häkchen deaktiviert ist, wird die Datenübertragung blockiert.

Tipps für mobile Datendienste im Ausland
Immer mehr Kunden nutzen während des Urlaubs oder auf der Geschäftsreise auch im Ausland mobile Datendienste. Damit die Kosten nicht explodieren und eine übersichtliche Kostenkontrolle möglich bleibt, wurde 2010 eine EU-Verordnung zum Schutz der Verbraucher für das europäische Ausland eingeführt. Damit unsere Kunden flexibel bleiben, bietet die E-Plus Gruppe aktiv einstellbare Kostenlimits für das Datenroaming im EU-Ausland. Unsere Kunden können die pauschal und automatisch eingerichtete Kostengrenze der EU-Verordnung von 59,50 Euro erweitern und selbst bestimmen, wie viel sie surfen wollen. Ist das monatliche Limit erreicht, wird die Datennutzung im Ausland automatisch gesperrt. Zuvor erhält der Kunde aber nach Verbrauch von 80 Prozent des vorgegebenen Limits eine kostenlose Status-SMS. Eine weitere folgt, wenn das Kostenvolumen ausgeschöpft ist.

Kunden der E-Plus Gruppe können ihr persönliches Kostenlimit anhand von vier Gebührengrenzen festlegen und durch folgende Tastenkombinationen auf dem Handy eingeben. Anschließend einfach die Anruf-Taste drücken; eine Rückmeldung über die erfolgte Einstellung erfolgt umgehend.

*141# Limit von 59,50 Euro pro Monat
*141*100# Limit von 100 Euro pro Monat
*141*150# Limit von 150 Euro pro Monat
*142# Unbegrenzte Datenübertragung
*143# Abfrage des aktuellen Limits
*144# Abonnement der Statusmeldungen
*145# Abbestellung der Statusmeldungen

Vor Reiseantritt sollten sich die Kunden rechtzeitig mit diesem Thema beschäftigen und dabei auch einen zeitlichen Vorlauf bis zum tatsächlichen Inkrafttreten des Kostenlimits mit einkalkulieren. Das individuelle Kostenlimit sollte besser noch im Heimatnetz eingeben werden, da die Tastenkombinationen in ausländischen Netzen in der Regel nicht greifen. Wer dies beachtet, surft auch im europäischen Ausland sorgenfrei im mobilen Internet. Besonders, da die E-Plus Gruppe ihre Datenpreise im EU-Ausland um 92 Prozent gesenkt hat. Vertragskunden der E-Plus Gruppe zahlen im „EU International-Tarif“ innerhalb der EU bei der Datenverbindung jetzt nur noch 49 Cent pro Megabyte bei einer Abrechnung in fairen 10 Kilobyte-Schritten.

Tipps zur Gesundheit
Unter Vorsorgegesichtspunkten ist beim Handykauf vor allem zweierlei wichtig: ein niedriger SAR-Wert sowie gute Sende- und Empfangseigenschaften. Durch das Telefonieren mit einem Handy wird ein geringer Teil der abgestrahlten elektromagnetischen Felder vom Körper aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Festgelegte Grenzwerte schützen die Gesundheit auf Basis des aktuellen Forschungsstandes. Bei Endgeräten zeigt die Angabe der Spezifischen Absorptionsrate (SAR), wie viel Energie während des Betriebs auf den Körper einwirken kann. Der SAR-Wert gibt die Leistung eines Handys an, die pro Kilogramm Gewebe im Kopfbereich absorbiert wird. In der Europäischen Union und in Deutschland liegt der Handy-Grenzwert für den SAR-Wert bei 2 Watt/kg. Er beruht auf Empfehlungen der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Zudem ist die Verbindungsqualität ein Anhaltspunkt, die durch die Netzanzeige angezeigt wird. In der Praxis sorgt die gute Netzabdeckung der E-Plus Gruppe dafür, dass die automatische Leistungssteuerung des Handys die beim Telefonieren abgegebene Leistung deutlich unter den maximalen SAR-Wert senken kann.