Netzausbau E-Plus Gruppe 2012
Bundesnetzagentur veröffentlicht Jahresbericht 2011

Mobilfunk-Marktentwicklungen bestätigen E-Plus Kurs

Die Bundesnetzagentur hat in der vergangenen Woche ihren Bericht für das Jahr 2011 vorgelegt. “Auch für die zukünftige Arbeit der Bundesnetzagentur gilt: Wettbewerb fördern, Verbraucherschutz gewährleisten und Infrastrukturinvestitionen attraktiv machen“, erklärte der neue Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann. In den Zusammenhang verlange unter anderem der von der Politik geforderte beschleunigte Ausbau von Infrastrukturen – zu dem auch die Breitbandversorgung gehört –attraktive Investitionsbedingungen und sei nicht kostenlos zu haben.

Investitionen in den Netzausbau

Insbesondere die Entwicklung des Internets und die rasant steigende Datenübertragung erfordern weitere Investitionen in den Netzausbau. Die E-Plus Gruppe hatte bereits vor einigen Wochen noch einmal anhaltend hohe Netzinvestitionen von rund 500 Millionen Euro in den Breitbandausbau für 2012 bestätigt und setzt damit den 2010 gestarteten größten Netzausbau der Unternehmensgeschichte mit höherer Netzversorgung, höheren Kapazitäten und steigenden Datengeschwindigkeiten unvermindert fort. Mit über 1,3 Milliarden Euro EBITDA pro Jahr und einer der höchsten Ergebnismargen der Branche stehen dem Unternehmen die entsprechenden Finanzmittel dafür zur Verfügung.

Netzausbau E-Plus Gruppe 2012

Teilnehmer- und Verkehrswachstum im Mobilfunk

Die von der BNetzA aufgezeigten Entwicklungen im Mobilfunkmarkt sind erfreulich: Zwar hat sich das Wachstum der Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren insgesamt verlangsamt. Der Zuwachs betrug von Ende 2008 bis Ende 2011 knapp sieben Mio. SIM-Karten, verglichen mit einem Wachstum von knapp 28 Mio. Karten zwischen 2005 und 2008. Im letzten Jahr stieg die Teilnehmerzahl aber wieder deutlich auf mittlerweile über 114 Mio. Teilnehmer an (2010: rund 109 Mio. Teilnehmer). Die mit Abstand stärksten Zugewinne verzeichnete im vergangenen Jahr einmal mehr die E-Plus Gruppe mit ihrem in diversen Kundenbefragungen dokumentierten erstklassigen Preis-Leistungsverhältnis.

Während der Telefonverkehr im Festnetz laut den Erhebungen zurückgeht, nimmt er im Mobilfunk weiter zu. Das abgehende Sprachverkehrsvolumen betrug im Jahr 2010 noch ca. 102 Mrd. Minuten. 2011 erhöhte es sich um ca. fünf Prozent auf 107 Mrd. Minuten. Die Zahlen bestätigen die beständig voranschreitende Substitution des Festnetzes durch den Mobilfunk. Im internationalen Vergleich ist die Quote in Deutschland gleichwohl noch unterdurchschnittlich. Hierzulande besteht also noch weiteres Potential für die Substitution von Fest- durch Mobilfunknetzanschlüsse. Vor diesem Hintergrund sieht sich die E-Plus Gruppe in ihrem Fokus auf eine wachstums- und margenstarke Mobile-Only Strategie bestätigt.

Durch attraktive Angebote, wie die die Möglichkeit, auch im Mobilfunk über eine Festnetznummer erreichbar zu sein, werden immer mehr Menschen auf einen gesonderten Festnetzanschluss verzichten. Zudem trägt die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Zweitgeräten, wie Surf-Sticks und Tablet-PCs zu steigenden Teilnehmerzahlen bei. 2011 wurden erstmals mehr Smartphones als normale Handys verkauft. Auch bietet die steigende Anzahl von SIM-Karten zur automatisierten Datenkommunikation zwischen Geräten (Machine-to-Machine oder M2M) Potenzial für weiteres Wachstum. Auch in diesen Feldern kann die E-Plus Gruppe punkten. Seit einigen Jahren vertreibt das Unternehmen mit seiner Marke BASE eigene Smartphones (BASE Lutea) sowie Tablet-Computer (BASE Tab) und hat eine eigene Geschäftseinheit für die Maschinenkommunikation etabliert (M2Mplus).

HSPA wächst, LTE laut BNetzA noch ohne Marktrelevanz

Auch in Bezug auf die Nutzung von mobilem Breitbandinternet zeigt sich, dass E-Plus mit der HSPA-Aufrüstung seines Netzes den Markt aktuell richtig einschätzt: Während sich die Anzahl der regelmäßigen Nutzer von UMTS-Diensten (Inkl. HSPA) nochmals stark erhöht hat, spielt die Nutzung von LTE nach den auf Ausführungen aller Netzbetreiber basierenden Angaben der BNetzA keine signifikante Rolle. Weder die Netz- noch die Endgeräteverbreitung sprechen derzeit für eine Relevanz der neuen Technologie im Massenmarkt.

Letztlich gibt der Jahresbericht der Bundesnetzagentur einmal mehr Anlass dafür, die Strategie der E-Plus Gruppe, alle Aktivitäten genau am vorherrschenden Bedarf der Masse der Verbraucher auszurichten, als zeitgemäß und erfolgsversprechend zu bezeichnen. Die steigende Nachfrage nach Smartphones, die wachsende Popularität von Apps und mobilem Internetsurfen sowie der Wunsch nach Telefonaten ohne Zeitlimit machen Mobilfunk-Komplettangebote bei Kunden immer beliebter. In dieser Phase eines neuen Nutzungsverhaltens im Massenmarkt bietet die E-Plus Gruppe aus Verbrauchersicht mit Allnet-Flats für die volle Mobilfunkleistung die einfachste und sicherste Variante für den täglichen Gebrauch moderner Handys.

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