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Modernisierung für Sprachtelefonie

Für ein besseres Kundenerlebnis beim Telefonieren

Das mobile Internet und Smartphones sind die Trendthemen im Mobilfunk. Aber nachwievor ist das klassische Telefonat die bestimmende Anwendung für eine Vielzahl der Kunden. Bei dieser Ursprungsfunktion des Handys liefern nach Testergebnissen einschlägiger Fachmagazine und Onlineportale alle Betreiber bundesweit auf gleichem Niveau hochwertige Services. Aber auch hier bleibt die technologische Entwicklung nicht stehen, und Netzbetreiber wie die E-Plus Gruppe investieren in neue Hard- und Software, um Service und Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Denn auch das Telefonieaufkommen steigt naturgemäß stetig mit steigenden Kundenzahlen, so dass im E-Plus Netz pro Monate Milliarden von Minuten zwischen Gesprächspartnern transportiert werden.

Drei beispielhafte Aktivitäten der vergangenen Monate zeigen, wie die E-Plus Gruppe auch dem Feld des Telefonierens sein Netz stetig verbessert und zugleich fit für die nächste Mobilfunkgeneration LTE macht:

Sprachtelefonie in andere (ausländische) Netze künftig auch über IP

Man denkt nicht lange darüber nach, aber irgendwie müssen die Gesprächsdaten aus dem E-Plus Netz in die Netze der angerufenen Personen kommen. Also zum Beispiel in ausländische Fest- oder Mobilfunknetze. Die Übermittlung für internationale Gesprächsminuten realisieren die so genannten Carrier, welche die entsprechende Schnittstelle zwischen den beteiligten Netzen stellen. Im Fall der E-Plus Gruppe läuft dies unter anderem über eine KPN-Tochter. Gemeinsam mit der E-Plus Gruppe hat dieser Anbieter nun mit der Einführung der IPX-Technologie für die Schnittstelle zwischen den Netzen begonnen. IPX steht für IP eXchange – also den Austausch der Daten per Internet Protocol (IP). Im Rahmen des Projekts wurden an den Netzgrenzen zudem so genannte Session Border Controller (SBC) eingeführt. Dieser  gewährleistet mehr Qualität als auch weitere Sicherheitsfunktionen für das Netz. Auch bei einer perspektivischen Einführung von LTE sind diese Neuerungen von Bedeutung. Die neue IPX-Zusammenschaltung ist zudem leichter erweiterbar und bietet zusätzliche Kapazitäten.

Mailboxen fit für die Zukunft

Eine Aktualisierung hat auch das Voicemail Service Center der E-Plus Gruppe erhalten. Das ist jene Plattform, die alle Mailboxen der Unternehmensgruppe beheimatet. Das alte System aus den 90er-Jahren wurde durch ein leistungsstärkeres ersetzt. Diese ist – dank vielfacher Rechenleistung – viel kleiner und trotzdem leistungsstärker und damit in Summe effizienter im Einsatz und Support. Das Umschalten auf das neue System verlief reibungslos. Kein Kunde habe davon etwas mitbekommen. Täglich erreichen einige Millionen Anrufe die Mailboxen der E-Plus Teilnehmer  – in der Summe ein gewaltiges Datenvolumen. Auch die entsprechenden SMS-Benachrichtigungen über eingegangene Nachrichten steuert das System.

Kapazität für Sprachvermittlung erweitert

Das anhaltende Wachstum im Sprachvolumen machte zudem eine Modernisierung der „Vermittlungsstellen“ im E-Plus Netz notwendig  – bei gleichzeitiger Ausweitung der Kapazität. Auch die Redundanz innerhalb des Sprachnetzes für mehr Stabilität im Netz wurde erhöht: Zum einen durch den Umzug zweier Server an einen weiteren Standort, zum anderen durch die Einführung einer Vermittlungsstelle, die im Normalbetrieb komplett „außen vor“ ist, um im Notfall ausgefallene Komponenten in kurzer Zeit komplett im Netz ersetzen zu können und so die Auswirkungen für den Kunden im Bereich des Telefonierens so gering wie möglich zu halten. Das modernisierte Vermittlungssystem ist ebenfalls bereits fit für das LTE-Zeitalter.

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9 Gedanken zu „Für ein besseres Kundenerlebnis beim Telefonieren

  1. Noch ein Gedanke zum viel diskutierten Thema Netzausbau und Sprachqualität!
    Was man als langjähriger Kunde auf dieser Website von E-Plus lesen muss kann nur von Zynikern geschrieben worden sein.
    Ich wohne in der Bonner Innenstadt und eigentlich sollte den Bekundungen von E-Plus zufolge, das Netz hervorragend im Ballungsraum Köln/Bonn ausgebaut sein. Dies ist auch der Fall – allerdings nur Nachts oder am späten Abend. Tagsüber ist an die Nutzung des Mobilen Internets nicht zu denken, was man noch verschmerzen könnte, aber wenn man für Stunden nicht mehr telefonisch erreichbar ist, dann läuft etwas schief im Netz von E-Plus. Als Konsequenz habe ich den Vertrag nun nach acht Jahren gekündigt, da E-Plus nicht mal die Erreichbarkeit der Kunden Garantieren kann. Dies sahen auch fünf weitere Bekannte so und taten das gleiche.

    Beste Grüße

    Nils-Peter Nilius

    1. Hallo Herr Nilius,

      wir bedauern sehr, dass Sie sich für diesen Schritt entschieden haben. Trotzdem wünschen wir Ihnen alles Gute und hoffen Sie eventuell in der Zukunft wieder als Kunde zb. unserer günstigen All-Net Flats begrüßen zu dürfen.

      Beste Grüße,
      Enno Schummers

    1. Hallo,
      keinesfalls. In der Berichterstattung ggü. unseren 4.500 Mitarbeitern haben wir genau das getan. Ggü den Lesern unserer Website haben wir diese B2B-Fachinformation als für nicht entscheidend eingestuft. Sonst hätte man noch sehr umfassend erklären müssen, was/wer iBasis ist – und für den normalen Mobilfunkkunden ist das aus unserer Sicht eher von nachgelagertem Interesse…
      Mit besten Grüßen
      Guido Heitmann

  2. Hallo zusammen,
    ich möchte hier ein paar Worte über den Datennetzausbau von e-plus verlieren.
    Das Bemühen von e-plus seinen Kunden ein besseres Datennetz zu liefern ist in den Städten erkennbar.
    In Niederbayern auf dem Lande ist von diesen Bemühungen aber nichts spürbar, sehr viele Orte sind nur mit GPRS versorgt z.B. Arnstorf, Wurmannsquick, Zeilarn, usw. 0 bis 40 kbit/s machen nun wirklich keinen Spaß!
    Dabei gab es doch vielversprechende Ansätze das platte Land zu versorgen, e-plus darf 900/1800 MHz für Datendienste nutzen! Aber es tut sich nichts!

    Viele Grüße
    Leon

      1. Ich hab den Netzausbau für 84329 Wurmannsquick nachgefragt. Als Antwort kam: “Es ist kein Netzausbau vorgesehen.” Ich sage über 10 Jahre GPRS sind genug! Warum baut E-plus nicht in länd lichen Gebieten aus?

        1. Sehr geehrter Herr Leon Noel,

          danke für Ihren Kommentar! Wir versuchen, wo es möglich ist, Transparenz herzustellen. Dazu gehört auch, klar zu kommunizieren, wo wir nicht ausbauen werden.

          Beste Grüße,
          Enno Schummers

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