E-Plus Zentrale in Düsseldorf
Geschäftsergebnis 2012

E-Plus Gruppe zeigt 2012 stabile Umsatzentwicklung und kündigt weitere Investitionen in Wachstum an

·   Anstieg im Gesamtumsatz um 5,0 Prozent auf 3,404 Milliarden Euro

·   Erhebliche Investitionen in den mobilen Breitbandausbau zeigen Wirkung

·   Kundenzahl erreicht zum Jahresende 23,4 Millionen

·   Zusätzliche Investitionen für Wachstum in 2013

Die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG hat in einem schwierigen Marktumfeld im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2012 eine stabile Umsatzentwicklung bei hoher Profitabilität gezeigt. In einem verschärften Preiswettbewerb im Markt konnte die E-Plus Gruppe Umsatz und Kundenzahl steigern, während EBITDA und Ergebnis-Marge sanken. „Unsere im Frühjahr 2012 gestarteten Allnet-Flat-Tarife sowie das Datengeschäft der verschiedenen Marken sind zu nachhaltigen Wachstumsfelder geworden, die zu einem stetig steigenden Umsatzanteil des mobilen Internets am Serviceumsatz führen“, kommentiert E-Plus CEO Thorsten Dirks die Umsatztrends. Grundlage für diese Entwicklung sind die großen Fortschritte im Ausbau des mobilen Breitbanddatennetzes, wie einschlägige Netztests von Verbrauchermagazinen wie der ComputerBild aus dem Herbst dokumentieren.

Boom von Smartphones und mobilen Internet treibt Datenumsätze

Der Gesamtumsatz erreichte im Jahresverlauf 3,404 Milliarden Euro und damit ein Plus von 5,0 Prozent. Der Umsatz aus Mobilfunkleistungen lag 2012 bei 3,149 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 1,6 Prozent. Ohne negative Regulierungseffekte liegt der bereinigten Zuwachs im Serviceumsatz bei 2,1 Prozent. Ebenfalls um diese Effekte bereinigt, blieb der Serviceumsatz im 4. Quartal 2012 in etwa auf Vorjahresniveau.

Einen steigenden Anteil an der Umsatzentwicklung hat das Geschäft aus dem mobilen Datenverkehr. 2012 hat die E-Plus Gruppe mehr Smartphones vermarktet als je zuvor. Über 80 Prozent aller Endgeräteabsätze der eigenen Vertriebskanäle entfällt inzwischen auf die mobilen Alleskönner. So genannte Non-Voice-Services machten 2012 40 Prozent der Kundenumsätze aus – ein Plus von 4 Prozentpunkten zum Vorjahr. Im 4. Quartal erreichten diese Umsätze aus SMS und Mobilen Internet bereits 42 Prozent und damit einen neuen Höchstwert.

Datennetzausbau schafft Grundlage für künftiges Wachstum

Hier zahlt sich der nochmals intensivierte Datennetzausbau aus, der auf einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 600 Millionen Euro im Jahr 2012 beruht. Das Aufbauvolumen an HSPA-Stationen übertraf das Vorjahr noch einmal deutlich, so dass die Datennetzversorgung nun bei 85 Prozent der Bevölkerung liegt. 2012 gingen mehr als 35 neue Stationen pro Woche ans Netz. Dieser Ausbau verbunden mit einer optimierten Anbindung der Stationen hat die Kapazität im E-Plus Datennetz um fast 300 Prozent zum Vorjahr erhöht. Mit dieser Grundlage im Datennetz und einem sich entwickelnden Kundenbedarf hat die E-Plus Gruppe die notwendige Flexibilität für einen LTE-Einsatz 2013 bzw. 2014.

2012 hat die E-Plus Gruppe erhebliche Vertriebs- und Marketinginitiativen zum Anschub der Allnet-Flat-Tarife sowie der Neupositionierung der Marke BASE gestartet, die 2013 nachhaltig Wirkung entfalten werden. In diesem Zusammenhang und unter dem Einfluss eines wachsenden Preisdrucks ging das EBITDA im Berichtszeitraum 2012 auf 1,290 Milliarden Euro zurück, was einer EBITDA-Marge von 37,9 Prozent entspricht.

Ende 2012 telefonierten, simsten bzw. surften 23,4 Millionen Kunden im Netz der E-Plus Gruppe. 2012 hat das Unternehmen seine Vertragskundengewinnung um 75 Prozent gegenüber 2011 gesteigert und hier den höchsten Zuwachs seit 2006 verzeichnet. Das zeigt die Schlagkraft der neuen Tarifinitiativen im Postpaid-Segment. In der Gesamtkundenzahl enthalten sind Ausbuchungen von etwas über einer Million inaktiver Kunden unterschiedlicher Tarife und Marken im E-Plus Netz im Jahr 2012.

Zusätzliche Investitionen für Wachstumsschub in 2013

„Mit unseren schnellen Fortschritten im Datennetzausbau, den neuen Allnet-Flat-Angeboten und der neuen Positionierung der Marke BASE haben wir 2012 ein gutes Fundament gelegt. 2013 wollen wir mit zusätzlichen Investitionen unseren Umsatz und Marktanteil steigern“, kündigt Thorsten Dirks, Vorsitzender der Geschäftsführung der E-Plus Gruppe, an. Der Netzausbau und das Geschäft mit mobilen Data sollen weiter forciert, Bestandskunden verstärkt gepflegt und neue Kunden gewonnen werden. Seit Jahresbeginn laufen Projekte, um die physische und digitale Distribution insbesondere dort zu stärken, wo das Unternehmen bislang unterrepräsentiert ist. Die zusätzlichen Initiativen werden anfangs Spuren bei der EBITDA-Marge hinterlassen, sind aber eine essentielle Investition in die Zukunft des Unternehmens.

Die Erlöse aus der vom E-Plus Mutterkonzern KPN heute angekündigten Kapitalmaßnahme wird KPN neben der Reduzierung der eigenen Nettoverschuldung auch für weitere Investitionen nutzen, wodurch die E-Plus Gruppe zugleich zusätzliche Flexibilität erhält, die eigenen oben genannten Investitionen hin zu einem datenzentrierten Geschäftsmodell zu tätigen.

Übersicht Kennzahlen

 

Gesamtjahr 2012

Gesamtjahr 2011

 

4. Quartal 2012

4. Quartal 2011

Gesamtumsatz und sonstige Erträge
(in Mrd. Euro)

3,404
 +5,0 %

3,243

 

0,929
+12,1 %

0,829

Serviceumsatz* (Umsatz aus Mobilfunk-dienstleistungen) (in Mrd. Euro)

3,149
+1,6 %
(+2,1 % ohne Regulierungs-effekte)

3,099

 

0,782
-1,0 %
(+0,4 % ohne Regulierungs-effekte)

0,790

EBITDA
(in Mrd. Euro)

1,290
-4,7 %

1,354

 

0,329
-9,6 %

0,364

EBITDA-Marge

37,9 %
-3,9 %-Pkte

41,8 %

 

35,4 %
-8,5 %-Pkte

43,9 %

 

 

 

 

ARPU/Monat
blended (in Euro)

11
-8,3 %

12

 

11
-8,3 %

12

- Postpaid

21

23

 

21

22

- Prepaid

6

6

 

6

6

- davon Datenumsatz („non-voice“)**

40 %

36 %

 

42 %

39 %

 

 

 

 

Kunden (in Mio.)***

23,400
+3,0 %

22,717

 

23,400
+3,0 %

22,717

*Umsatz aus Mobilfunk-Dienstleistungen = Gesamtumsatz minus Umsatz aus Endgeräteverkäufen minus sonstige Erträge
** in Prozent vom ARPU (inkl. SMS)
*** aktivierte SIM-Karten im Mobilfunknetz der E-Plus Gruppe – Wert enthält Ausbuchung inaktiver SIM-Karten iHv über einer Million

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