Netzausbau E-Plus Gruppe 2012
Weiterer Meilenstein bei LTE-Tests

Lieferanten-Zusammenspiel zwischen LTE und Kernnetzanbindung erfolgreich getestet

Neben der Breitbandtechnologie HSPA wird der neue Funkstandard LTE langfristig eine bedeutende Rolle in der mobilen Internetnutzung spielen. Um sich auf diesen Technologiesprung vorzubereiten, unternimmt die E-Plus Gruppe seit 2011 ein umfassendes Testprogramm für den neuen Mobilfunkstandard. Im Juli hat das Unternehmen nun erstmals erfolgreich das wichtige Zusammenspiel von Netzkomponenten unterschiedlicher Lieferanten getestet. Schließlich kommen in modernen Netzen in der Regel Sendestationen mehrerer Lieferanten zum Einsatz. Bei dem Test in Bonn arbeiteten vier LTE-Funkstationen des Lieferanten Ericsson reibungslos mit den Kernnetz-Komponenten des chinesischen Netzpartners ZTE zusammen.

Die Datenübertragung erfolgte auf dem LTE1800 Standard. Dieser Frequenzbereich ist das international zunehmend populäre Funkspektrum für LTE und hat von den Lieferanten der Systemtechnik und Endgeräte große Unterstützung. In eben diesem, für LTE immer wichtiger werdenden Frequenzbereich hat die E-Plus Gruppe nach der Frequenzauktion 2010 das größte verfügbare Spektrum aller deutschen Netzbetreiber.

Kundenbedarf und Nutzungsverhalten als Entscheidungsmaßstab

„Alle Tests dienen einem zentralen Ziel: dem Kunden unabhängig von der Technologie möglichst jederzeit und überall ein optimales Surferlebnis zu bieten“, erklärt Rafal Markiewicz, Chief Technology Officer der E-Plus Gruppe. Wie bei neuen Technologien nicht unüblich, gilt es in der Anfangsphase noch technische Herausforderungen zu meistern – das sieht man auch an Medienberichterstattungen zu Störungen und Abbrüchen bei anderen Betreibern aus den vergangenen Monaten. Auch sind Endgerätepreise und –auswahl noch nicht für den Massenmarkt geeignet. „Das bestärkt uns in der Entscheidung, erst dann mit LTE für unsere Kunden zu starten, wenn die Technologie massenmarktfähig ist und eine signifikante Verbrauchernachfrage absehbar ist.“

LTE-Tests in allen verfügbaren Frequenzbereichen für maximale Flexibilität

Auch an anderer Stelle testet die E-Plus Gruppe intensiv den neuen Mobilfunkstandard LTE. Die Tests erfolgen in drei Frequenzbereichen bei 1800 MHz, 2100 MHz und 2600 MHz an den Standorten Cloppenburg, Wachtendonk und Düsseldorf. Zudem betreibt die Nummer drei im deutschen Mobilfunk in Chemnitz gemeinsam mit Nokia-Siemens und der TU-Chemnitz ein so genanntes Kunden-Labor, um hautnah am Kunden die wesentlichen Nutzungsanforderungen der Kunden bei der Nutzung mobiler Datenanwendungen zu analysieren.

LTE ermöglicht Mobilfunknutzern perspektivisch Download-Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s. Im Massenmarkt der Smartphone-Nutzer, den die E-Plus Gruppe adressiert, gibt es aktuell kaum relevante Nutzungsszenarien, die solche Bandbreiten benötigen. Das Gros der Mobilfunkkunden in Deutschland kommt mittelfristig auch mit aktuell nahezu flächendeckend verfügbaren niedrigeren Datengeschwindigkeiten für alle regelmäßig genutzten Smartphone-Anwendungen zurecht.

Weitere Informationen zu den LTE-Vorbereitungen der E-Plus Gruppe im Web unter http://eplus-gruppe.de/mobilfunk/mobilfunkstandards/lte/

 

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