Digital Natives: iPhone anstatt Teddybär?

„Als Digital Natives werden Personen bezeichnet, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Mobiltelefone und MP3s verfügbar waren.“ […][1]

Die Generation, die nach 1985 geboren ist, gehört zu den sogenannten „Digital Natives“. Sie hat von  klein auf gelernt mit den neuen Technologien des digitalen Zeitalters umzugehen. Mobiltelefone, Tablet PCs, Computerspiele und E-Mails sind feste Bestandteile ihres Lebens.

Doodle JumpEs verwundert heutzutage nicht mehr, in welcher Schnelligkeit die Kids aus dem Freunden- und Bekanntenkreis das iPhone von der Mutter oder das iPad vom Vater entschlüsselt bekommen. Dreijährige, die sich spielend durch die Welt der Apps „wischen“ und ganz genau wissen, welche App ihnen am meisten Spaß machen. Dank dieser Entwicklung werden Autofahrten und Shopping-Tage deutlich entspannter für Eltern – die Abwechslung an Spielen und Anwendungen, die ein Smartphone bietet, ist um Welten besser als der gute alte Gameboy, der in meiner Generation als „Beruhigungsmittel“ eingesetzt worden ist.

Wenn man mal ein paar Eltern nach den Lieblings-Apps der Kinder fragt, erhält man einen schönen Mix aus Lern-und Spiele Apps. Ich hab mich bei meinen Freunden und Bekannten einmal umgehört und nachgefragt, welche Mobile Gaming Apps bei ihren Kindern hoch im Kurs stehen:

  1. Cut the Rope: Bei Cut the Rope geht es darum, das kleine Monster Om Nom in einem Karton mit Süßigkeiten zu füttern. Die Süßigkeiten hängen an einem Seil, das man mit Hilfe des Fingers durchschneiden kann, um es in den Mund von Om Nom zu befördern. Ein schönes Mobile Gaming Spiel, das zum „um die Ecke denken“ einlädt.
  2. Angry birds: Der Klassiker! Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Reihe von Vögeln, die ihre von Schweinen geklauten Eier zurückholen wollen. In jedem Level gilt es, mithilfe einer Schleuder die Vögel auf Holz-, Stein- und Glasbauten zu schießen, in denen sich die Schweine verstecken.
  3. Talking Tom: Der sprechende Kater Tom wiederholt in Micky Maus Stimme alles was die Kids ins Handy sprechen. Dieses Spiel ist sicherlich nur zeitlich begrenzt unterhaltsam.
  4. Auf dem Bauernhof: Besonders geeignet für die ganz Kleinen. Sie erleben einen digitalen Ausflug auf den Bauernhof und lernen den Alltag auf dem Land kennen.
  5. Muhbox: Diese App stellt die Geräuschwelt der Tiere dar. Frei nach dem Motto: Wie macht eigentlich die Kuh? können jetzt auch Stadtkinder mitreden.
  6. TempleRun: Das Jump ‘N’ Run – Spiel erinnert ein wenig an den guten alten Indianer Jones, der „damals“ DAS Spiel der C-64 Generation war.
  7. Doodle Jump: Das Ziel in Doodle Jump ist es, mit dem Doodler, einem vierbeinigen gelb-grünen Wesen, auf einer endlosen Reihe von Plattformen immer höher zu kommen, ohne dabei herunterzufallen. Durch Bewegung des Smartphones springt der Doodler in die gewünschte Richtung. Hier ist also voller Körpereinsatz gefragt!
  8. Memory: Gedächtnistraining 2.0. Sicherlich auch eine schöne Mobile Gaming App für Erwachsene.
  9. Giana Sister: My favorite und ich steh dazu!! Die beiden Schwestern sind im Web 2.0 angekommen und rennen und springen sich durch die verschiedenen Levels.  Bei diesem Spiel kommen Erinnerungen auf und man fühlt sich mehr als 20 Jahren zurückversetzt. Zu der Zeit war der Verschleiß an Joysticks extrem hoch und das gute Diskettenlaufwerk vom Commodore C64 lief tagtäglich heiß.

Die Auswahl an tollen Mobile Gaming Apps ist riesig und der Markt noch lange nicht gesättigt. Das schöne ist, dass trotz alledem, die Digital Natives auch gerne zum altbewerten Spielzeug greifen. So beruhigt es zu hören, dass Barbie, Playmobil und Teddy nach 1985 nicht aus den Kinderzimmern ausziehen mussten.

 

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