Highspeedstädte
Erfolgsbasis E-Plus Netz: Konsequent ausgerichtet auf die Mehrheit der Verbraucher

18 Jahre E-Plus Netz – Lange erwachsen, jetzt auch offiziell volljährig (Teil 3)

Seit 2008 wird in schöner Regelmäßigkeit Jahr für Jahr der Durchbruch der mobilen Datenkommunikation in den Massenmarkt prognostiziert. Aber selbst Mitte 2010 will die Mehrheit der Kunden mit dem Handy vor allem Telefonieren und SMS senden. Trotzdem zeigt sich deutlich der dynamische Wachstumstrend bei mobilen Daten. 2010 ist deshalb für die E-Plus Gruppe der richtige Zeitpunkt, ihren Netzausbau zur umfassendsten Ausbauinitiative der Unternehmensgeschichte auszuweiten.

2011 entwickeln sich Smartphones endgültig zum Massenphänomen, immer mehr Menschen nutzen seither mobil das Internet. Das iPhone hat die Marschrichtung beim Thema Leistungsfähigkeit und Bedienungskomfort von Endgeräten und mobiler Datenservices vorgegeben. Google und das Android-Betriebssystem, einfache wie nützliche Apps sowie die wachsende Bedeutung sozialer Netzwerke beschleunigen den aktuell wichtigsten Trend im Mobilfunkmarkt. Die logische Folge: 2012 sollen nach aktuellen Prognosen zum ersten Mal mehr Smartphones als die üblichen Handys verkauft werden.

Passend zu diesem Wandel des Nutzerverhaltens stellt die E-Plus Gruppe seit 2010 die Erweiterung und Aufrüstung des Datennetzes in den Mittelpunkt ihrer Investitionen und Ausbaumaßnahmen. Die Strategie, die richtige Technologie zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen, bot auch den Vorteil, dass die verfügbare Netztechnik moderner und dabei deutlich günstiger im Einkauf und Betrieb ist. Auch die Umwelt profitiert z. B. vom geringeren Stromverbrauch der Stationen. Zusätzlich verdoppelt der Herausforderer im deutschen Mobilfunkmarkt im Frühjahr 2010 in einer erneuten Frequenzauktion sein Frequenzspektrum. Diesen Erfolg erringt das Unternehmen mit deutlich geringeren Ausgaben als die Wettbewerber. Das Unternehmen verfügt seither über ausreichend Kapazitäten, um Ende 2012 und darüber hinaus das beste Datennetz aus Kundensicht zu bieten.

E-Plus Datenautobahn: Mobiles Internet für alle

Seit 2010 weitet E-Plus sein modernes Datennetz immer stärker von den Ballungszentren in die weitere Fläche aus. Bereits Ende 2011 versorgt es 80 Prozent der Bevölkerung über den Datenbeschleuniger HSDPA mit Geschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s. Dabei geht die nutzerorientierte Ausbaustrategie des Unternehmens auf, selbst wenn E-Plus bei Geschwindigkeitstests nicht die Nummer eins ist. Geschwindigkeit ist für die preisbewusste Mehrheit der Verbraucher – und damit für die Hauptzielgruppe der der E-Plus Gruppe – nicht das wichtigste Kriterium. Gerade beim Surfen mit dem Smartphone reichen in der Regel 1 bis 2 MBit/s völlig aus. Dieser Mehrheit ist auch egal, über welche Technologie sie mobil im Internet surft, solange das Nutzererlebnis stimmt. Wie die Wachstumszahlen zeigen, lassen sich immer mehr dieser Verbraucher vom Preis-Leistungsangebot der E-Plus Marken und Partner überzeugen.

HighspeedstädteAber auch auf die wachsenden Ansprüche dieser Kunden an die mobile Datenversorgung bereitet sich die E-Plus Gruppe rechtzeitig vor. Bereits 85 Prozent aller UMTS-Basisstationen sind HSPA-fähig, das hohe Datenraten bis zu 21,6 Mbit/s ermöglicht. Damit alle Stationen den Kunden das ganze Potenzial von HSPA und damit Datenraten und Kapazitäten für ein optimales Nutzererlebnis bieten können, liegt 2012 ein Schwerpunkt des E-Plus Netzausbaus auf der Anbindung dieser Stationen ans Transportnetz über IP-Technologie.

Bis Ende des nächsten Jahres installiert das Unternehmen mehrere tausend Richtfunkstrecken und dazugehörige Router. Diese leistungsstarken Anbindungen steigern die Übertragungskapazitäten des Datenverkehrs von Basisstationen zum Kernnetz schrittweise bis in den komfortablen Gigabit-Bereich und ermöglichen einen effizienteren Betrieb des Datennetzes.

2011 kann die E-Plus Gruppe mit einer weiteren Innovation in ihrem Netz aufwarten. Seit September versorgt die erste energieautarke Basisstation Kunden im E-Plus Netz mit Mobilfunk. Die Sendestation produziert den Strom vor Ort emissionsfrei selbst. Sie arbeitet rein mit Photovoltaik, Windkraft und Brennstoffzellen.

LTE kommt, wenn der Kunde es braucht

Auf Hochtouren laufen bei der E-Plus Gruppe die Vorbereitungen auf den nächsten Mobilfunkstandard Long Term Evolution, kurz LTE oder auch 4G. Die aktuellen Feldtests auf den Frequenzen 1,8, auf 2,1 und 2,6 GHz sichern E-Plus die maximale Flexibilität, auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden schnell reagieren zu können. Bei den Untersuchungen im 2,6-Gigahertz-Bereich wird erstmals auch der in Deutschland wenig bekannte Standard TDD-LTE genutzt. Außerdem betreibt E-Plus gemeinsam mit Partnern ein LTE KundenLab an der technischen Universität Chemnitz. Dabei wird die neue Netztechnologie vor ihrer Einführung optimal auf die Kundenbedürfnisse hin ausgerichtet. Zusammen mit dem chinesischen Netzwerkausrüster ZTE testet die E-Plus Gruppe zusätzlich als erster Betreiber in Europa eine innovative Antennentechnologie, die eine gleichberechtigte LTE-Nutzung in der gesamten Funkzelle erlaubt.

Auch der Start von LTE im E-Plus Netz richtet sich nach der tatsächlichen Relevanz dieser neuen Technologie für den Massenmarkt. Noch sind Endgeräte und Netze noch nicht so weit entwickelt und aufeinander abgestimmt, dass die Mehrheit der Kunden wirklich von LTE profitiert. Studien haben außerdem gezeigt, dass herkömmliche Netzstandards für das aktuelle Nutzerverhalten beim mobilen Internet absolut ausreichend sind. Trotzdem setzt die E-Plus Gruppe im Zuge des aktuellen Netzausbaus vorrangig Netzelemente ein, die sich zu einem späteren Zeitpunkt schnell auf LTE umstellen lassen. Sobald sich der Bedarf bei den Verbrauchern abzeichnet, kann das Unternehmen zeitnah mit der Einführung von LTE in sein Datennetz reagieren.

Als sich die ersten Kunden im Mai 1994 mit ihrem PT-11 in das E-Plus Netz einbuchten, haben sich wohl die wenigsten vorstellen können, was einmal über dieses Netz möglich sein würde. Damals wurden 9,6 Kilobit pro Sekunde übertragen. Mit HSPA+ ist 18 Jahre später mehr als das Zweitausendfache an Datenübertragungsraten möglich. Und die große Netzausbauinitiative wird mit aller Konsequenz fortgesetzt. Das volljährige Netz der E-Plus Gruppe wird auch in Zukunft für ein positives Kundenerlebnis bei der mobilen Kommunikation sorgen und damit als Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs des Unternehmens überzeugen.

 

9 Gedanken zu „18 Jahre E-Plus Netz – Lange erwachsen, jetzt auch offiziell volljährig (Teil 3)

    1. Hallo Seyfi,

      danke für deinen Kommentar! Es ist durchaus möglich vergleichbare Bandbreiten auch mit HSPA+ abbilden zu können. Bis zu 42Mbit/s sind zB. mit HSPA+ möglich.

      Beste Grüße,
      Enno Schummers

    1. Hallo Maxi,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Wir arbeiten aktuell in großem Umfang am Netzausbau. Genaue Informationen, wann wir in welchem Ort ausbauen können Sie gerne beim Kundenservice unter mein@base.de erfragen.

      Beste Grüße,
      Enno Schummers

  1. Jooo. Endlich wird meine O-Bus-Stadt mit bedacht. :-)
    Test von eben:
    Download Speed: 2159 kbps (269.9 KB/sec transfer rate)
    Upload Speed: 176 kbps (22 KB/sec transfer rate)
    Latency: 261 ms
    Dienstag, 28. August 2012 20:48:02

    Vor 2 oder 3 Tagen hab ich beim richtigen Download (also nicht nur ne Testseite) sogar 3,6 Mbit gehabt! Hab ne 113 MB große Datei runtergeladen.

  2. Pingback: Anonymous

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